VERANSTALTUNGEN

Hier finden Sie Informationen über Veranstaltungen und Feste, an denen sich der Bürgerverein aktiv beteiligt oder sie selbst durchführt. Sie sind zu einem festen Bestandteil unserer beiden Ortsteile geworden und erfreuen sich einer großen Beliebtheit.

Sie richten sich nicht nur an unsere Mitglieder sondern in erster Linie an alle Rheindorfer Bürgerinnen und Bürger und über unsere beiden Ortsteile hinaus an Gäste von außerhalb. Wir würden uns freuen, wenn unser Angebot Ihr Interesse fände und Sie an unseren Veranstaltungen teilnehmen würden.

DER KARNEVALSZUG

Unser Karnevalszug findet jedes Jahr am Samstag vor Karnevalssonntag statt. Er wurde begonnen von den Schwatz-Wiesse Junge und dem Männergesangverein im Jahre 1972.

Seitdem ist er von Jahr zu Jahr gewachsen und führt immer mehr Gruppen mit. Es ist der kürzeste, bunteste und schönste Karnevalszug von Schwarzrheindorf und Vilich-Rheindorf. Insgesamt hat der Zug eine Länge von 1,11 Kilometern.

Der Zug startet um 10:30 Uhr in der Werdstraße. Er nimmt dann den Weg über die Clemensstraße, Querung der L16, Grabenstraße, Stiftsstraße, Querung der L16, Bergheimer Straße, Im Gensem und Gensemer Straße.

Der bunte Zug wird musikalisch angeführt von der Gruppe IG Samba aus Schwarzrheindorf. Danach kommen die Kinder-Karnevalisten der Arnold-von-Wied-Schule, die KG Ledenhof, die Glorreichen Sieben, das Damenkomitee in der TSV rrh, die Karnevals-Jecke aus dem Büchelgarten, KG Sternschnuppen, die KIDS e.V., das Tenten Haus der Begegnung, die Schwarz-Gelbe Jonge, die Elterninitiative 1973, die KG Schwatz-Wiesse-Junge, die närrischen Schifferinnen und der Junggesellenverein „Gemütlichkeit“.

Die Zusammensetzung der Gruppen variiert von Jahr zu Jahr. Wir freuen uns immer, wenn weitere Gruppen hinzukommen.

In der Gensemer Straße endet der Zug mit einem bunten Fest für Jung und Alt, mit einem kulinarischen Angebot des Fördervereins der Arnold-von-Wied Schule, rheinischen Reefkuche mit einem frischen Kölsch der Schwatz-Wiesse Junge und vielen Ständen der Anwohner.

DER POLITISCHE FRÜHSCHOPPEN AM 01. MAI

In den ersten Jahren seiner Existenz trafen sich Mitglieder des Bürgervereins (un)regelmäßig zu einem Stammtisch im Gasthaus Assenmacher. Da gab es immer angeregte Gesprächsrunden über alle möglichen Themen, zu denen auch mancher Kommunalpolitiker kam, um mit Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch zu kommen.

Irgendwann kamen wir auf den Gedanken, diese Idee in aller Öffentlichkeit und draußen zu führen. In Ermangelung einer festen Ortsmitte mit Marktplatz wählten wir als unser Gesprächsforum das Römerdenkmal auf dem Rheindamm.

Und so luden wir 2004 zum ersten Mal Kommunalpolitiker zu einem politischen Frühschoppen auf den Rheindamm ein. Der Ort ist lokal und überregional bekannt und bot sich geradezu an, bei einer Maibowle, einem frischen Kölsch und kleinen Käsehappen ins Gespräch zu kommen.

Seitdem ist der Kommunalpolitische Frühschoppen zu einem jour fix in unserem Jahreskalender geworden. Schirmherr des Geschehens ist der römische Imperator Cäsar, der im Jahr 11 v. Chr. an dieser Stelle den Rhein überschritten haben soll. Sein Denkmal hatte an der alten Rheindrücke gestanden und wurde anlässlich der 2000 Jahr-Feier im Jahr 1989 an dieser Stelle wieder aufgerichtet.

Seitdem folgen unserer Einladung zahlreiche Lokalpolitiker, darunter auch sehr oft die Beueler Bürgermeister, die mit uns dort ins Gespräch kamen.

Im Jahre 2017 stiftete der Bürgerverein anlässlich seines 10jährigen Bestehens eine Kaffeebude, die bei der kalten Jahreszeit den Besuchern etwas Wärme spendete.

Der Beginn ist um 11:00 Uhr, und um 13:00 Uhr werden Tische, Bänke und der Pavillon wieder abgebaut.

Gäste sind uns dort immer willkommen.

DAS DORF- UND KINDERFEST ALS KIRMES

Diese Veranstaltung geht zurück auf das Herz-Jesu-Fest, der Herz-Jesu-Bruderschaft, gegründet im Jahre 1756 als älteste noch bestehende kirchliche Vereinigung im Stadtbezirk Beuel. Sie feiert diese Kirmes jährlich in Schwarzrheindorf immer zehn Tage nach Fronleichnam.

Über viele Jahre hinweg war die Kirmes Höhepunkt des dörflichen Lebens mit vielen Fahrgeschäften und einem großen Festzelt an unterschiedlichen Plätzen im Rheindorfer Zentrum.

Das heutige Dorf- und Kinderfest als Kirmes wurde im Jahr 2005 von der Männereih wieder belebt und wird heute organisiert von

  • Der Männerreih Schwarz- und Vilich-Rheindorf
  • Dem Junggesellenverein Schwarz- und Vilich-Rheindorf
  • Dem Bürgerverein Schwarzrheindorf und Vilich-Rheindorf
  • Der Karnevalsgesellschaft Schwatz Wiesse Junge
  • Der Pfarrgemeinde Sankt Maria und Sankt Klemens
  • Damenkomitee i.d. TSV rrh

Das Fest beginnt am Freitag mit dem Fassanstich und anschließenden bunten Treiben für Jung und Alt. Wenn möglich kommen einige Schausteller zu unserem Fest, und ein Imbißwagen sorgt für das leibliche Wohl. Zur Unterhaltung werden an den beiden Abenden unterschiedliche Musikgruppen eingeladen.

Mit einer großen Tombola versuchen die Veranstalter, die Kosten für das Fest hereinzubekommen. Am Sonntag wird in der Kirche ein Hochamt gefeiert, dem sich die Herz-Jesu-Prozession durch den Ort anschließt.

Den Abschluss der Festlichkeiten bildet am Montag eine Heilige Messe für die Verstorbenen der Gemeinde mit einem anschließenden gemütlichen Beisammensein im Festzelt.

SANKT MARTIN

Die Tradition des Sankt Martin ist fester Bestandteil der rheinischen Kultur und geht auf viele Jahrzehnte zurück.

Im Jahr 1912 fand in Beuel der erste Sankt-Martins-Zug statt, und erst am 11. November 1921 der erste Martinszug in Schwarzrheindorf.

Im Mittelpunkt standen und stehen immer die Kinder damals der katholischen Volksschule und heute der städtischen Arnold-von-Wied-Gemeinschafts-Grundschule.

Sie veranstaltet jedes Jahr den Umzug des Sankt Martin auf seinem Pferd durch unseren Ort. Dem Zug der Schule schlossen sich in den vergangenen Jahren die örtlichen Kindertagestätten an, sodass er zu einer immer größeren Veranstaltung mit vielen hundert Personen angewachsen ist.

Der Zug endet mit einem großen Martinsfeuer, das früher auf dem Rheindorfer Hof direkt an der Kirche entzündet wurde. Es wurde aber wegen der vielen Besucher seit dem Jahr 2017 an die Rodelwiese an der Petrusstraße verlegt.

Hier gibt die Schule die Weckmänner für ihre Schülerinnen und Schüler ab, und hier bietet der Bürgerverein den Gästen Glühwein(für die Erwachsenen), Punsch (für die Kinder) und Weckmänner an.

Der Termin für den Martinszug variiert von Jahr zu Jahr, weil es schwierig ist, die Musik-Gruppen an dem eigentlichen Martinstag, dem 11. November, zu engagieren.

Das Martinsfest klingt aus mit einem gemütlichen Kehraus der Helferinnen und Helfer. Dann gibt es den traditionellen Kesselskuchen oder auch Kesselsknall.

DAS NIKOLAUS-SINGEN

Geboren wurde die Idee bei einer Stammtischrunde des gerade erst gegründeten Bürgervereins und im selben Jahr 1997 in die Tat umgesetzt. Der Nikolaus sollte die Kinder zum Nikolaus-Tag begrüßen, einige Worte an sie richten und kleine Geschenke verteilen.

Kamen in den ersten Jahren nur einige Kinder mit ihren Eltern, so kommen seit einigen Jahren unzählige Kinder mit ihren Großeltern, Geschwistern und weiteren Gästen an die Doppelkirche.

Eröffnet wird die Veranstaltung von dem Bläser-Ensemble „Blechlawine“ mit adventlichen Melodien. Danach singen die Kinder der Kindertagesstatte Büchelgarten, des Montessori-Kinderhauses und der Chor der Arnold-von-Wied Schule Lieder bekannte und neue Lieder.

Gemeinsam singen sie zum Schluss <Lasst und froh und munter sein>.

Höhepunkt ist die Ankunft des Nikolaus, der die Kinder anspricht und ihnen die Geschichte des Heiligen Nikolaus aus Myra in der heutigen Türkei erzählt.

Danach überreicht er jedem Kind eine kleine Tüte mit Süßigkeiten, die der Bürgerverein vorbereitet hat. Jedes Jahr werden so 250 kleine Tüten an die Kinder verteilt.

WEIHNACHTSBAUM

Ein Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz oder einem anderen zentralen Platz, der gehört in der Adventszeit einfach zu jedem Dorf.

Das haben sich auch die Mitglieder des Bürgervereins festgestellt und nach einem passenden Platz gesucht.

Leider sind die örtlichen Verhältnisse nicht so einfach, und so haben wir uns als Platz eine Stelle an der Werdstraße gesucht, an der alle Anwohner und Besucher vorbeikommen.

Und seit dem Jahr 1978 setzen wir immer am Samstag vor dem Ersten Advent dort einen Weihnachtsbaum.

Es ist nicht immer einfach, einen passenden Baum in unserem eigenen Ort zu finden, aber bisher sind wir immer noch fündig geworden. Das Aufrichten des Baumes verlangt nach kräftigen Männern, die ihr Bestes tun, den Baum in die Hülse zu bringen.

Das Schmücken des Baumes haben inzwischen die Kinder des ABC-Vereins übernommen, und die Beleuchtung der Bürgerverein. Seit dem Jahr 2017 aber haben die Stadtwerke sich bereiterklärt, die Beleuchtung des Baumes zu übernehmen. Dafür sind wir sehr dankbar.

Und nun leuchtet in der Adventszeit ein Weihnachtsbaum inmitten unseres Dorfes und stimmt uns in der dunklen Jahreszeit auf Weihnachten ein.